Lehrerinnen und Lehrer an unserer Schule (Interview Frau Schmitz)

Wir haben für die Schülerzeitung und das Schuljahrbuch zwei Lehrerinnen und einen Lehrer unserer Schule interviewt. Ganz schön anstrengend so ein Interview dann Wort für Wort aufzuschreiben (transkribieren nennt man das übrigens), aber nun zum Interview mit Frau Schmitz

Foto Frau Schmitz

Manche Kinder behaupten, dass viele Lehrerinnen und Lehrer sehr streng sind. Wie finden Sie sich?

Frau Schmitz:

Also ich denke, dass ich nicht sehr streng bin. Ich bin der Meinung, dass ich respektvoll und liebevoll mit den Kindern umgehe. Trotz allem sind mir natürlich auch Regeln wichtig. Ohne Regeln kommt man in einer Gemeinschaft nicht weiter – gerade in einer Klassengemeinschaft. Und wenn permanent gegen Regeln verstoßen wird, muss man halt mal ein bisschen strenger werden, das heißt für mich lauter. Ja, aber sonst denke ich, dass ich nicht zu den strengen Lehrerinnen gehöre.

Schülerzeitung:

Warum haben Sie sich für diese Schule entschieden oder wurden Sie zugewiesen?

Frau Schmitz:

Ich bin erst einmal total glücklich an dieser Schule zu sein und freue mich wirklich, hier unterrichten zu dürfen. Nach meinem Referendariat, habe ich mich zentral beworben und konnte mich in Kreuzberg und Marzahn vorstellen. Ich hatte beide Zusagen, aber habe mich dann in Kreuzberg, hier an der Schule, speziell vorgestellt und war super glücklich, als Frau Strobel mich anrief und meinte, ich könne an dieser Schule unterrichten.

Schülerzeitung:

Was mögen Sie an der Schule und was nicht?

Frau Schmitz:

Was ich mag? Ich mag alles. (lacht;-)) Ich mag die Schüler, das nette Zusammensein, das Miteinander, meine Klasse.  Ich mag die Zusammenarbeit mit den Eltern und mit meinen Kollegen, mit denen ich mich super gut verstehe. Die Schulleitung ist wirklich bemüht und sorgt sich, dass alles gut läuft. Was ich nicht so mag, ist oftmals die Lautstärke auf den Fluren oder in der Turnhalle. Manchmal mag ich es auch nicht so früh aufzustehen. (lacht;-))

Schülerzeitung:

Was ist in Ihrer Lehrertasche zu finden? Dürfen wir einmal rein gucken?

Frau Schmitz:

Da ist etwas zum Essen und Nüsse sind ganz wichtig! Nüsse sind gut für die Nerven. Ich habe ein Portemonnaie und noch so eine transportable Bluetooth-Box dabei, weil ich auf meinem Handy ganz viele Hörspiele und Musik darauf habe und manchmal brauche ich das für den Unterricht. Natürlich eine Federtasche. Deo ist auch wichtig, weil ich immer mit dem Fahrrad komme (lacht). Und natürlich Schulsachen, ganz viele Schulsachen. Da sind noch Unterlagen für die Klassenfahrt und noch ein Heft, welches ich gerade noch kontrollieren muss. Dort ein paar Noten und Unterlagen für den Sachunterricht, über das Weltall, Vera-Arbeiten, die noch korrigiert werden müssen. Ja, das wär’s. Oh, da sind ja noch meine Schlüssel, Kaugummis, Taschentücher und Klanghölzer.

Schülerzeitung:

Erzählen Sie uns bitte ihr schönstes Erlebnis mit Ihrer Klasse.

Frau Schmitz:

Also es gibt viele schöne Erlebnisse – mehrere. Wie zum Beispiel Klassenfahrten. Ja, also die Ausflüge und Klassenfahrten waren für mich immer das Schönste. Ja, das muss ich sagen: die Klassenfahrten. Da ist man mal weg vom Unterricht und erlebt ganz neues zusammen. Man hat mehr Freiheiten und lernt die Kinder noch einmal von einer anderen Seite kennen. Das finde ich super.

Schülerzeitung:

Kennen Sie einen Lehrerwitz und was halten Sie von Lehrerwitzen?

Frau Schmitz:

Lehrerwitze sind lustig und klasse. Ja, ich mag sie.

Schülerzeitung:

Warum können Lehrer nicht tauchen?

Frau Schmitz:

Weil sie hohl sind.

Schülerzeitung:

Was ist die Mehrzahl von leer?

Frau Schmitz:

Lehrer natürlich.

Naja, ich kenn eher einen Schulwitz:

Es kommt eine Frau von der Schulinspektion und will mal schauen, wie es so in der Schule läuft. Die Inspektorin spricht einen Schüler auf dem Flur an und fragt: „Na was hältst du denn von Kleist und dem zerbrochenem Krug?“ Der Schüler antwortet: „Ich war es nicht.“, worauf die Inspektorin sehr verwundert ist, zu seiner Lehrerin geht und sagt: Ich habe gerade einen ihrer Schüler angesprochen und ihn gefragt, was er denn von Kleist und dem zerbrochenem Krug hält. Und er sagte, dass er es nicht war. Dann sagt die Lehrerin: „Na wenn er sagt, er war es nicht, dann war er es wohl nicht.“ Denkt die Inspektorin: Oh nein, was ist das für eine Schule? Daraufhin geht sie zum Schulleiter und sagt: „Wissen sie, ich spreche da einen Schüler an und frage ihn was er von Kleist und dem zerbrochenem Krug hält. Er meint, er war es nicht und die Lehrerin sagt auch noch, dass er es wohl nicht war, wenn er es denn sagt. Ohne jegliches Wort nimmt der Schulleiter einen Fuffy (einen Fünfziger),  legt ihn der Inspektorin vor und sagt: „Geben sie es dem Kleist und Schwamm drüber.“

Hier nun noch die Möglichkeit sich das Interview anzuhören:

 

Mats, Younes und Tului aus der 5 c